NATURMEDIZIN

Quellen & Literatur

Die Werke, auf denen die Wissensbasis beruht — alphabetisch nach Autor.

Verwendete Werke

Atukorala und Kollegen

Forschungsstudien zu Mikronährstoffen

Boericke, William (M.D.)

Pocket Manual of Homoeopathic Materia Medica with Repertory (1901)

Klassisches Nachschlage­werk der homöopathischen Materia Medica des deutsch-amerikanischen Homöopathen William Boericke (1849–1929), seit seinem Erscheinen 1901 eines der meistgenutzten Handbücher der homöopathischen Praxis weltweit. Verarbeitet sind die Arznei­mittel­bilder von 654 Mitteln, aufgeschlüsselt in einen Übersichts-Datensatz je Mittel und einen eigenen Datensatz je Indikation — mit charakteristischen Symptomen, Modalitäten und Dosierung. Der englische Originaltext ist gemeinfrei. Die Mittelnamen sind auf die lateinische Apotheken­bezeichnung vereinheitlicht, deutsche Suchbegriffe je Abschnitt ergänzt, damit deutsche Anfragen die englischen Texte finden.

Bühring, Ursel & Girsch, Michaela

Praxis Heilpflanzenkunde — Grundlagen, Anwendung, Therapie

Haug Verlag, 4. Auflage (2016). Modernes klinisches Compendium der Phyto­therapie aus der Freiburger Heil­pflanzen­schule. Ursel Bühring (1942–2019), Heil­praktikerin und Gründerin der Schule, kombiniert wissenschaftlich abgesicherte Wirkmechanismen mit jahr­zehnte­langer Praxis­erfahrung. Pro Krankheits­bild liefert das Werk strukturierte Rezepturen (Tees, Tinkturen, Salben, Wickel) mit konkreten Dosierungen, Pflanzen­mischungen und Anwendungs­hinweisen. In der Wissens­basis ist Teil 1 (Kapitel 1–10) verarbeitet: Verdauungs­trakt, Atemwege, Harnwege, rheumatische und Haut­erkrankungen, Herz-Kreislauf, Nerven­system und Frauen­heilkunde.

D’Adamo, Peter J. (N.D.)

Eat Right 4 Your Type — Lebensmitteltabellen

Century (2001). Verarbeitet sind die Lebensmittel­tabellen des Buches: je Blutgruppe (0, A, B, AB) drei Listen — sehr bekömmlich, neutral verträglich, zu vermeiden — aufgeschlüsselt nach Kategorien wie Fisch, Fleisch, Milchprodukte, Öle, Nüsse, Getreide, Gemüse, Früchte und Getränke; zusammen 12 Datensätze. Blutgruppen-Empfehlungen erscheinen in den Antworten nur, wenn im Profil eine Blutgruppe hinterlegt ist.

Davis, Adelle

Jeder kann gesund sein

Hörnemann Verlag (deutsche Übersetzung von Let's Eat Right to Keep Fit). Adelle Davis (1904–1974) war eine der einflussreichsten Ernährungs­berater­innen des 20. Jahrhunderts. Ihre Werke beruhen auf umfangreicher klinischer Erfahrung und Sichtung der wissenschaftlichen Literatur ihrer Zeit. Die deutsche Ausgabe ist ein Standard­werk für die praktische Ernährungs­medizin im DACH-Raum.

DeMaio, Dr. und Kollegen

Forschungsstudien

Dietl, Hans & Ohlenschläger, Gerhard

Handbuch der Orthomolekularen Medizin

Haug-Verlag. Das deutschsprachige Standardwerk der orthomolekularen Medizin. Systematisch nach Nährstoffen und Indikationen geordnet, mit wissenschaftlich fundierter Darstellung. Hauptreferenz für praktizierende Therapeuten im deutschen Sprachraum.

Dorcsi, Mathias

Handbuch der Homöopathie — Geschichte, Theorie, Praxis

Verlag Orac, Wien (1995). Standardwerk der Wiener Schule der Homöopathie. Verarbeitet sind das alphabetische Beschwerden-Verzeichnis (Symptom → Mittel mit Potenz und Dosierung), die Arzneimittel-Porträts (Ätiologie, Konstitution, Indikationen, Potenzen) sowie die methodischen Grundlagen (Ähnlichkeitsprinzip, Potenzierung, Miasmen und Diathesen, homöopathische Anamnese).

ESCOP — European Scientific Cooperative on Phytotherapy

ESCOP Monographs — The Scientific Foundation for Herbal Medicinal Products (2. erweiterte Auflage, 2003)

Thieme (2003). Standard­referenz der wissenschaftlichen Phyto­therapie in Europa, herausgegeben von der European Scientific Cooperative on Phytotherapy, und Grundlage regulatorischer Zulassungen pflanzlicher Arzneimittel. Verarbeitet sind 74 Pflanzen-Monographien mit pharmakologischen Eigenschaften, Indikationen, Dosierungen, Gegen­anzeigen und Sicherheitsdaten, jeweils auf Basis der verfügbaren wissenschaftlichen Literatur. Das Werk ist englischsprachig; die Suche findet die Monographien auch über deutschsprachige Anfragen.

Eybl, Björn

Die seelischen Ursachen der Krankheiten (3. Auflage, 2011)

Ennsthaler, Steyr (2011). Krankheits­lexikon nach Organen, das den Konflikt­inhalt der Germanischen Heilkunde mit dokumentierten Praxis­fällen verbindet. Verarbeitet ist der Lexikonteil, Seiten 59–316: 464 Datensätze mit Krankheitsbild, Konflikt, Gewebe, konflikt­aktiver Phase, biologischem Sinn, Heilungs­phase, Epi-Krise und Bemerkung, dazu 333 verdichtete Fall­berichte aus Eybls eigenem Archiv und aus den Fall­dokumentationen Dr. Hamers. Die Struktur- und Fach­angaben stehen im Wortlaut der Vorlage; die Fall­schilderungen sind in eigener, nüchterner Sprache zusammen­gefasst — Person, auslösendes Ereignis, zeitlicher Verlauf und Ausgang bleiben vollständig erhalten, der Wortlaut des Autors wird nicht übernommen. Der Therapieteil des Buches ist nicht verarbeitet; aus diesem Werk gibt die Datenbank keine Anwendungs­empfehlungen wieder. Wo Eybl auf Dr. Hamers Tabellenbuch verweist, steht der Verweis am Datensatz.

Goetzl und Kollegen

Forschungsstudien

Hackman, Robert M. (Ph. D.)

Glutamine and Human Performance — und weitere Forschungsarbeiten

Hahnemann, Samuel (Dr. med.)

Organon der Heilkunst (6. Auflage) · Reine Arzneimittellehre · Die chronischen Krankheiten

Samuel Hahnemann (1755–1843), Begründer der Homöopathie. Verarbeitet sind drei Werke. Das Organon der Heilkunst in der sechsten, zu Lebzeiten abgeschlossenen und erst 1921 durch Richard Haehl veröffentlichten Auflage (Transkription nach Mickler) — als Theoriewerk paragraphen­weise erschlossen, ein Datensatz je Paragraph, 291 §§. Die Reine Arzneimittellehre (1811–1821) mit den Ergebnissen der Arznei­mittel­prüfungen an Gesunden, und Die chronischen Krankheiten (1828) mit der Miasmenlehre und den antipsorischen Mitteln; beide aus der gemeinfreien Ausgabe von zeno.org. Diese beiden sind bewusst nicht durch ein Sprachmodell zusammengefasst, sondern im Original­wortlaut abgelegt: je Mittel ein Vorwort-Datensatz, dazu Blöcke von je 25 durch­nummerierten Original­symptomen. Hahnemanns Wortlaut bleibt damit unverändert.

Hamer, Ryke Geerd (Dr. med.)

Wissenschaftliche Tabelle der Neuen Medizin — Germanische Heilkunde (GNM, die 5 Biologischen Naturgesetze)

Verarbeitet ist die tabellarische Gesamt­darstellung: 186 Organzeilen, aufgeteilt in 387 Datensätze — je Zeile getrennt nach konflikt­aktiver Phase und Heilungs­phase. Jeder Datensatz führt Organ und Gewebe, die Keimblatt-Zuordnung, die Körperseite, das Hirnrelais, den Konfliktinhalt und die Symptome der jeweiligen Phase. Der Tabelleninhalt wird unverändert wiedergegeben; offene Zuordnungs­fragen und Unschärfen der Vorlage stehen als Vermerk am jeweiligen Datensatz. Eine Deutung nach Organ, Keimblatt und Phase setzt voraus, dass feststeht, um welches Gewebe es geht — ohne Befund gibt es keine Zeile in seiner Tabelle.

Heepen, Günther H.

Schüßler-Salze. Das Basisbuch (2014) & Schüßler-Salze (GU Kompass, 2016)

Gräfe und Unzer (GU), München. Zwei populäre Ratgeber zur Biochemie nach Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821–1898): die 12 Funktions-Mineralsalze und die 12 Ergänzungssalze. Verarbeitet sind die Salz-Porträts (Funktion, Leitsymptome, Antlitz­zeichen, Indikationen) sowie die Beschwerde-Verzeichnisse (A–Z, Frauen, Kinder, körperliche und seelische Beschwerden) mit den jeweils empfohlenen Salzen und konkreten Anwendungs- und Dosierungs­hinweisen.

Heller West, Carolyn

Vita Chart

Vita Chart Inc., New York. Eine kompakte Übersichts-Tabelle der Vitamin- und Mineral­bedarfe. Schnell­referenz aus den 1980er­Jahren, oft als Wand­tafel in Naturheilkunde-Praxen verwendet.

Höök und Kollegen

Forschungsstudien

Luck

Forschungsstudie

Pauling, Linus (Prof.)

Das Vitamin Programm — Topfit bis ins hohe Alter

Goldmann TB. Linus Pauling (1901–1994), zweifacher Nobelpreis­träger (Chemie 1954, Frieden 1962), gilt als Begründer der orthomolekularen Medizin. Er prägte den Begriff „ortho­molekular“ 1968. Sein Vitamin-Programm aus den 1980er­Jahren ist eines der einflussreichsten populär­wissenschaftlichen Werke zum Thema.

Rath, Matthias (Dr. med.)

Warum kennen Tiere keinen Herzinfarkt — aber wir Menschen; sowie Produktprospekte seiner Nahrungs­ergänzungs-Formeln

Dr. Matthias Rath war Mitarbeiter von Linus Pauling und ist bekannt für seine Forschung zur Rolle von Vitamin C bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die zitierten Werke stammen aus seiner Forschungs- und Produkt­dokumentations­phase Ende der 1990er­Jahre.

Shute, Wilfrid (Dr. med.)

The Heart and Vitamin E

Dr. Wilfrid Shute und sein Bruder Evan Shute gelten als Pioniere der Vitamin-E-Therapie bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ihre klinische Arbeit ab den 1940er­Jahren prägte die wissenschaftliche Diskussion um die Rolle von Tocopherolen.

Treben, Maria

Gesundheit aus der Apotheke Gottes

Ennsthaler Verlag, Steyr (1980). Klassiker der österreichischen Volksheilkunde. Maria Treben (1907–1991) beschreibt traditionelle Heilpflanzen-Anwendungen aus dem Erfahrungswissen, mit detaillierten Rezepten für Tees, Tinkturen, Umschläge und Sitzbäder. Sektioniert nach Heilkräuter-Monographien (Bärlauch, Käsepappel, Schwedenkräuter u. a.) und Krankheits-Empfehlungen, inkl. eines Abschnitts zu bösartigen Krankheiten.

Werbach, Melvyn R. (M.D.)

Nutritionelle Einflüsse auf Krankheiten

Deutsche Ausgabe (1991), ca. 1.087 Seiten. Eines der umfassendsten orthomolekularen Compendia überhaupt. Bietet pro Krankheits­bild systematische Übersichten über die relevanten Nährstoffe, Studien und klinische Beobachtungen. Standardwerk für Praktiker, die ein Krankheitsbild gezielt von der Nährstoff-Seite her durchleuchten wollen.

Daneben enthält die Wissensbasis Bezüge auf weitere Werke und Original­studien mit jeweils geringerer Häufigkeit.

In Vorbereitung

Die Wissensbasis wächst aktiv. Folgende Disziplinen und Quellen sind in Vorbereitung:

PLANUNG TCM & Akupressur-Atlanten — Punkt-Notation, Indikationen, Meridiane
Erweiterung um die Disziplinen Traditionelle Chinesische Medizin und Akupressur.
MITTELFRISTIG PubMed-Direktanbindung für neuere Forschung (ab ~2000)
Direkte Integration aktueller Peer-Review-Studien — schließt die Lücke zwischen der vorhandenen Klassiker-Literatur und der heutigen Forschung. Long COVID, MTHFR-Methylierung, Mikro­biom-Forschung etc. werden so direkt einbezogen.

Methodisches

Wie die Verknüpfungen erstellt wurden

Die ursprüngliche Datenbank wurde zwischen 1998 und 2001 von Andreas Gross manuell aus den genannten Werken extrahiert. Pro Eintrag wurde festgehalten: Symptom, Nährstoff, Mangel-/Überfluss-Richtung, therapeutisch relevante Dosis, Quelle mit Seitenangabe sowie Background-Erläuterungen zum Wirkmechanismus. Die ursprünglich als MS-Access-System konzipierte Datenbank wurde 2026 in eine KI-durchsuchbare Form überführt.

Wie indirekte Zitationen behandelt werden

Die zitierten Quellen sind Primär­werke der orthomolekularen Medizin, die ihrerseits oft auf Originalstudien verweisen. Diese sind in der Datenbank in der Form „Aussage X, Quelle Y mit Seitenangabe“ erfasst — d. h. eine indirekte Zitation der dort referenzierten Studien. Das ist die akademisch übliche Konvention für Sekundär­literatur.

Was nicht in der Datenbank ist

✅ Wissen direkt aus den Quellen — ohne KI-Halluzination

Diese Plattform durchsucht naturheilkundliche Originalwerke und gibt deren Inhalte wieder. Die für KI-Chatbots typische „Halluzination“ — frei erfundene Mittel, Dosierungen oder Studien — ist hier systembedingt ausgeschlossen: konkrete Empfehlungen (Mittel, Dosierungen, Indikationen, Lebensmittel) stammen ausschließlich aus den hinterlegten Texten und sind mit Quelle [n] belegt. Ergänzendes Hintergrundwissen zur Einordnung kennzeichnet die KI mit [T].

Dieses Angebot richtet sich an Menschen, die Eigenverantwortung für ihre Gesundheit übernehmen. Nutzungshinweise im Impressum.

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